Inside Davos: Interessante Quelle für Interessierte

Eine interessante Quelle für all jene, die wissen wollen, was sich in Davos und auch darüber hinaus bei anderen Veranstaltungen des Weltwirtschaftsforums tut, möchte ich hier teilen.

Adrian Monck’s World Economic Forum Weekly Agenda ist ein Newsletter, der jeden Freitag erscheint und immer interessante Artikel zu gesellschaftlichen Entwicklungen, Technologie und Politik beinhaltet. https://www.weforum.org/agenda/authors/adrian-monck/

Aktuelles aus Davos: Kanadas Regierungschef Justin Trudeau über das Potenzial der Frauen

Zur Zeit tagen ja die Eliten von Wirtschaft und Politik im schweizerischen Davos und wie jedes Jahr beobachte auch ich interessiert, welche Themen es auf die Agenda schaffen. Und dabei stelle ich fest, dass eines meiner “Herzensthemen” – nämlich die Frage, wie mehr Frauen ihre Potenziale in die Organisationen einbringen können und wir dabei Chancengleichheit schaffen können – in vielen Reden eine Rolle spielt.

So auch in der Rede von Justin Trudeau, Kanadas Premier. Er spricht von vielen Veränderungen und Umwälzungen, die wir im Moment erleben (technologisch, gesellschaftlich) und dass man als PolitikerIn dabei überfordert sein kann und einem die Ansätze fehlen. Er sagt aber weiter: Was wir alle sofort umsetzen können ist ganz einfach: “hiring, promoting, and retaining more women.” Und er liefert dazu gewichtige Argument: Er liefert aktuelle Zahlen, wie sich ein höherer Anteil von Frauen in Führungspositionen auf die Profitabilität von Unternehmen auswirkt. Zusätzlich spricht er aber auch wichtige andere Aspekte an: den Umgang mit Karenz und Kinderbetreuung generell sowie den Gender Pay Gap, wo Kanada mit einer neuen Gesetzgebung signifikante Fortschritte erzielen will.

Den Originaltext der Rede finden Sie hier: https://www.weforum.org/agenda/2018/01/pm-keynote-remarks-for-world-economic-forum-2018

Gedanken zum Jahresauftakt Teil 2: Scheitern ist kein Beweis der Unmöglichkeit

Noch ein Zitat, das ich aus meiner Winterlektüre zu Beginn des neuen Jahres teilen möchte: “Scheitern ist kein Beweis der Unmöglichkeit. Man muss weitermachen und es nochmals versuchen. Man macht einen Fehler, nächstes Mal macht man es hoffentlich besser, und es wird besser sein.” (vgl. Gespräche von Peter Haffner mit Zygmunt Baumann)

Für mich eine Ermutigung die Dinge, die ich 2018 anpacken möchte, mutig anzugehen und manche meiner Bemühungen, die ich bisher als gescheitert bezeichnet hätte, als “noch nicht gelungen” umzudeuten.

Nach den hoffentlich für Sie sehr angenehmen Weihnachtsfeiertagen wünsche ich Ihnen allen einen kraftvollen Start ins neue Jahr und freue mich Sie wieder bei Ihren Vorhaben begleiten zu dürfen.

Gedanken zum Jahresauftakt: Das Vertraute unvertraut machen

Einiges meiner – zugegeben sehr ambitionierten – Leseliste habe ich schon geschafft und einen interessanten Gedanken möchte ich dabei herausgreifen und ein bisschen weiterspinnen während im Hintergrund die Wiener Philharmoniker so schön spielen: Es sei die Aufgabe der Soziologie stets “das Vertraute unvertraut zu machen”. So beschreibt der 2017 verstorbene polnische Wissenschaftler Zygmunt Bauman den Kern seiner Arbeit. Und wenn ich es mir recht überlege, beschreibt dieser Satz auch sehr treffend einen wichtigen Baustein meiner Tätigkeit als Coach und Organisationsberaterin, wenn ich versuche neue Perspektiven einzubringen und helfe neue Aspekte in Altbekanntem zu entdecken.

Aber nicht nur für meinen Berufsstand ist diese Fähigkeit wichtig, auch für Führungskräfte ist dies essenziell. Wenn das Vertraute unvertraut wird, kann der Status Quo aufgeweicht und hinterfragt werden, können neue Ideen und Innovationen entstehen. In zwischenmenschlichen Beziehungen kann diese Fähigkeit helfen, positive Neuanfänge zu gestalten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Inspiration für alle Veränderungen, die Sie sich für 2018 vorgenommen haben.

Prosit Neujahr!