Fragen zum Start ins neue Jahr

Neujahr ist die Zeit gleichzeitig zurück und nach vorne zu schauen. Ein paar hilfreiche Fragen zur Formulierung diesjähriger Neujahrsvorsätze habe ich hier gesammelt:

  • Was haben Sie schon länger aufgeschoben und wollen es im neuen Jahr anpacken?
  • Was wollen Sie erleben?
  • Welche Ort wollen Sie besuchen?
  • Was wollen Sie in einem Jahr können, das Sie heute noch nicht können?
  • Wovon wollen Sie sich trennen, was wollen Sie abgeben – beruflich und privat?
  • Was wollen Sie Gutes für sich tun?

 

Frohe Festtage

Ich wünsche allen meinen Kund_innen, Klient_innen, Kooperationspartner_innen und allen Menschen, die mir nahestehen ein schönes Fest, ein paar erholsame Tage und einen guten Start ins neue Jahr.

Vielen Dank für all die Inspiration, das gemeinsame Meistern von verschiedensten Herausforderungen, den Spaß….und alles mit dem Sie/ihr mein Leben bereichert!

Erkenntnisse aus dem Silicon Valley Teil 3: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Der Herbst ist ins Land gezogen und ich habe meine Erkenntnisse aus meiner persönlichen Learning Journey in die USA (Chicago, Seattle, Portland und San Francisco) gleich in meine aktuellen Projekte eingebracht. Einige wichtige Punkte möchte ich aber an dieser Stelle noch teilen .

Im ersten Teil meiner Erkenntnisse aus dem Silicon Valley habe ich zur Kultur des Scheiterns und des Neuanfangs geschrieben. Fakt ist aber, dass die USA nur für einen eingeschränkten Teil der Bevölkerung (vornehmlich weiß, gut situiert und ausgebildet) das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, wo man dann auch einmal scheitern darf usw. Während meiner Jogging – Runden im Golden Gate Park zeigte mir dieses Land allerdings sein anderes Gesicht und mein Blick in die Statistik hat mein Gefühl bestätigt. Die Armut ist in den USA anteilsmäßig auf dem gleichen Stand wie in den 1960er Jahren, jeder 7. ist obdachlos. In der Früh im Golden Gate Park in San Francisco ist mir schmerzlich bewusst geworden, dass die Möglichkeiten für einen Neuanfang für diese Menschen wohl begrenzt sind und dass uns auch kein hippes Tech Start up die Lösung dieser Probleme abnehmen wird.  An dieser Stelle war ich wieder sehr stolz auf unseren alten Kontinent und unser Bemühen um Chancengleichheit.

 

 

Erkenntnisse aus dem Silicon Valley Teil 2: Leistungsmotiv everywhere

Der Herbst ist ins Land gezogen und ich habe meine Erkenntnisse aus meiner persönlichen Learning Journey in die USA (Chicago, Seattle, Portland und San Francisco) gleich in meine aktuellen Projekte eingebracht. Einige wichtige Punkte möchte ich aber an dieser Stelle noch teilen .

Es gehört zu den Erkenntnissen der Motivationspsychologie, dass der aktuelle Narrativ z.B. in Schulbüchern die wirtschaftliche Entwicklung von Nationen beinflusst (z.B. die Entwicklung des BIP). Werden in Schulbüchern oder sonstigen Medien in Geschichten eine starke Leistungsorientierung vermittelt, so würde sich das zeitverzögert positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Auffallend waren für mich daher in Chicago und San Francisco die Werbeeinschaltungen und Plakate der unterschiedlichen Universitäten und Business Schools. Der Tenor auf allen Plakaten war immer der gleiche: Bewirb Dich, wenn Du Großartiges leisten willst, wenn Dein Arbeitstag nicht mit dem Abend endet sondern erst, wenn die Arbeit gemacht ist, wenn Du die Welt verändern willst, etc.

Ich frage mich, was das mit einer Nation macht und ob wir im Sinne der Motivationspsychologie Effekte sehen werden oder vielleicht sogar schon sehen.

Erkenntnisse aus dem Silicon Valley Teil 1: Wer scheitert wird nicht bestraft

Der Herbst ist ins Land gezogen und ich habe meine Erkenntnisse aus meiner persönlichen Learning Journey in die USA (Chicago, Seattle, Portland und San Francisco) gleich in meine aktuellen Projekte eingebracht. Einige wichtige Punkte möchte ich aber an dieser Stelle noch teilen .

Zur Kultur des Scheiterns in den USA wurde an anderer Stelle schon viel gesagt und geschrieben. Trotzdem ist es aus meiner Sicht noch ein weiter Weg von der Kategorie “Kennen wir und klingt grundsätzlich gut” zur Kategorie “Machen wir auch so.” Umso beindruckender war daher schon bei meiner ersten Reise nach San Francisco mit den Gründern eines Start ups über deren Einstellung zu Risiko und die Möglichkeit des Scheiterns zu sprechen. Auf meine Frage, was wohl der wichtigste Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Investoren sei, war die Antwort klar: Amerikanische Investoren rechnen damit, dass nur eines von zehn Investments aufgeht. Das Scheitern gehört damit dazu. Die neun gescheiterten UnternehmerInnen dürfen daraus lernen und weiter machen. Wir Europäer hingegen wollen bei allen Investments als Gewinner vom Platz gehen und sind dadurch übervorsichtig bzw. vergeuden kreatives Potenzial indem wir gescheiterte UnternehmerInnen vom Spiel ausschließen. Auch wenn nicht alles Gold ist, was im Silicon Valley glänzt, denke ich, dass es sich lohnt über dieses Thema nachzudenken und eine Kultur des Neuanfangs und des Lernens aus Fehlern zu etablieren.

 

Learning Journey zu den weltweiten Innovations-Hotspots: Silicon Valley und Silicon Forest

In wenigen Tagen ist es soweit und ich verbinde wieder einmal businesss & pleasure. Ich besuche für jeweils eine Woche die zwei Innovations-Hotspots in den USA. Erst geht es nach Seattle und Portland (Silicon Forest) und dann ganz klassisch ins Silicon Valley. Durch meine privaten Kontakte freue ich mich auf neue Einblicke sowohl bei den Großen der Szene (Google, Micorsoft) als auch bei den Start-ups zu Themen wie Organisationskultur, Innovationsgeist, Personalentwicklung und Leadership. Was wir davon in Europa lernen können, teile ich gerne ab Herbst an dieser Stelle. Wer bis dahin schon etwas über das Silicon Valley lesen möchte, dem sei das folgende Buch empfohlen:  Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt.

Vorerst einmal weiterhin einen schönen Sommer und bis bald.

Vier Augen sehen mehr als zwei – Co-therapeutisches Arbeiten

Ab sofort bieten ich und meine mittlerweile langjährige Ausbildungskollegin Mag. Elke Radhuber in unserer Praxis spezielle Therapiesettings wie co-therapeutisches Arbeiten und Arbeit mit Reflecting Team an. Durch die Arbeit zu zweit können wir unseren KlientInnen zusätzliche Perspektiven und einen noch effizienteren Prozess zur Verfügung stellen. Aufgrund der gegenwärtigen Finanzierungssituation von Psychotherapie in Österreich ist das ein Luxus, den wir uns aber vorerst – auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung unseres eigenen Stils – leisten wollen. Wir freuen uns auf Sie!

Nachlese zur Veranstaltung:
Ein Abend über Paul Watzlawick

Ein kurzweiliger Abend ist am 26.2. in den Räumlichkeiten des Instituts für Systemische Familientherapie in Wien über die Bühne gegangen. Als Vortragende waren Andrea Köhler-Ludescher (die Autorin der Biographie) und Stefan Geyerhofer (Schüler und langjähriger Kollege in Palo Alto) im Einsatz. Ganz in famlientherapeutischer Tradition wurden zuerst die verwandtschaftlichen Verhältnisse grafisch mittels Genogramm erforscht. Die Autorin ist die Großnichte von Paul Watzlawick und erzählte, dass ihr selbst erst im Rahmen ihrer eigenen Ausbildung zum Systemischen Coach der Grad der Berühmtheit ihres Großonkels klar geworden ist.

Im Laufe des Abends gab es viele Einblicke in die Biographie Watzlawicks, die auch zeitgeschichtlich in eine sehr turbulente Zeit fällt. Bankenkrise in Österreich, 2. Weltkrieg…um nur zwei Themen zu nennen. Zusätzlich wurden private Anekdoten aus dessen Leben erzählt sowie Spekulationen zum Menschen Paul Watzlawick hinter der öffentlichen Person angestellt. Insgesamt hat der Abend große Lust gemacht alle Details im Buch nachzulesen.

Erschienen ist das Buch “Paul Watzlawick – Die Entdeckung des gegenwärtigen Augenblicks” im Verlag Hans Huber mit einem Vorwort von Fritz B. Simon.

 

Begegnung mit Ihrem eigenen Potenzial
KODE®-Potenzialanalysen

Lange habe ich gesucht, um eine Methode zu finden, die zu meinem Menschenbild und meiner Theoriebasis passt. Umso lieber arbeite ich jetzt mit der KODE®-Potenzialanalyse und freue mich dieses Verfahren ab jetzt nicht nur in Firmen sondern auch für Privatkunden anbieten zu können. KODE® erlaubt die Messung der persönlichen Schwerpunkte in Bezug auf 64 für den beruflichen Erfolg relevanten Kompetenzen, lässt einen Vergleich mit einem Soll-Profil zu (z.B. Führungskompetenz, Vertriebskompetenz oder Interkulturelle Kompetenz) und liefert zusätzlich für jede der 64 Kompetenzen spezielle Übungsprogramme zum Selbststudium mit.

Mit einem entsprechenden Vorgespräch können Antworten auf aktuelle berufliche Fragestellungen gefunden werden oder es ergibt sich über die Analyse ein guter Einstieg in einen Coaching-Prozess. Zum Ablauf und den Konditionen gebe ich gerne persönlich Auskunft.

Mehr Information finden Sie auch unter Info-Material für KODE