Nachlese zur Veranstaltung:
Ein Abend über Paul Watzlawick

Ein kurzweiliger Abend ist am 26.2. in den Räumlichkeiten des Instituts für Systemische Familientherapie in Wien über die Bühne gegangen. Als Vortragende waren Andrea Köhler-Ludescher (die Autorin der Biographie) und Stefan Geyerhofer (Schüler und langjähriger Kollege in Palo Alto) im Einsatz. Ganz in famlientherapeutischer Tradition wurden zuerst die verwandtschaftlichen Verhältnisse grafisch mittels Genogramm erforscht. Die Autorin ist die Großnichte von Paul Watzlawick und erzählte, dass ihr selbst erst im Rahmen ihrer eigenen Ausbildung zum Systemischen Coach der Grad der Berühmtheit ihres Großonkels klar geworden ist.

Im Laufe des Abends gab es viele Einblicke in die Biographie Watzlawicks, die auch zeitgeschichtlich in eine sehr turbulente Zeit fällt. Bankenkrise in Österreich, 2. Weltkrieg…um nur zwei Themen zu nennen. Zusätzlich wurden private Anekdoten aus dessen Leben erzählt sowie Spekulationen zum Menschen Paul Watzlawick hinter der öffentlichen Person angestellt. Insgesamt hat der Abend große Lust gemacht alle Details im Buch nachzulesen.

Erschienen ist das Buch „Paul Watzlawick – Die Entdeckung des gegenwärtigen Augenblicks“ im Verlag Hans Huber mit einem Vorwort von Fritz B. Simon.